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Hochofen auf 120 x 60 (cm)

Hochofen - es geht noch kleiner: Dieser Gleisplan auf 120 x 60 cm ist sozusagen die "Version 2.0" meines bereits bestehenden Hochofen Diorama. Wer genau hinschaut, erkennt einige Elemente wieder. Die beiden Ebenen sind aber nun real miteinander verbunden, und neben dem Hochofen hat dieser Industrie Park nun auch Platz für weitere Peripherie Werke, z.B ein Stahlwerk.

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Hochofen

Point to Point als Modellbahn Konzept

Ein Hochofen ist ein gewaltiger Industriekomplex. Richtig. Obige Modellbahnanlage ist nur eine kleine Point-to-Point Spielerei. Auch richtig. Schwerindustrie ist nämlich ein reizvolles Modellbahn Thema; zumindest mal was anderes als das übliche 08/15-Konzept "Bahnhof plus Fahr-Kringel". Warum also nicht mal sowas auf Schreibtischgrösse? Und was an Platz fehlt, das macht die Phantasie eben wett.
Point to point heisst: Nicht im Kreis, sondern Zugbetrieb von A nach B. Kleinere Zugeinheiten, beispielsweise ein Torpedopfannenwagen, pendeln hier also zwischen Hochofen (links) und dem grossen "Schwerindustrie-produzier-mir-irgendwas" Komplex (rechts) hin und her. Als Salz in der Suppe gibts noch etwas Zustellbetrieb auf die obere Ebene, denn der rückwärtige Schüttgutbunker vom Hochofen muss bedient werden (z.B. Wagons Typ Fad, mit Koks oder Erz beladen). Ausserdem befindet sich oben rechts noch ein kleines Peripherie Werk - eine weitere dankbare "Aufgabe" für, sagen wir mal, Waggons mit Stahlbrammen. Lüften wir also nun das "Verborgene":

Gleisplan Hochofen

Auch hier Schienen durch Gebäude - sehr platzsparend! Kleinster Kurven Radius: R2. Der geübte Blick sieht gleich die Kehrschleife. Der rote Balken markiert die Trennstelle. Zum Vergrössern Bild klicken.

Abmessungen: 120 x 60 (cm)
Schienen: Fleischmann, Spur N

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Gleisplan Hochofen

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Modellbau - oder: nicht jeder Tunnel ist ein Tunnel

Ähnlich wie beim vorherigen Gleisplan, so gibts auch hier wieder Gebäude, die genausogut als Tunnel bezeichnet werden könnten, und eine Kehrschleife, die kein Mensch braucht (was daher mit 2 einfachen isolierenden Pastik-Trennern als "erledigt" betrachtet werden darf). Das Ganze jetzt aber auf nur 2 Ebenen, und somit einfacher zu bauen.
"Betrieb machen" - so gehts: Ein tonnenschwerer Torpedopfannenwagen wird aus dem Hochofen gezogen und verlässt, Lok voraus, die Modellbahnanlage unter der Brücke in Richtung "Welt". Über das Halbrund rechts erreicht der Zugverband dann die grosse Fabrikhalle auf der rechten Seite, verdeckt von hinten. Wenig später zieht die Lokomotive das "heisse Eisen" gemächlich vorne aus der Halle heraus - wir wollen ja was fürs Auge haben! Der aufmerksame Betrachter wird bemerken, dass dies auf dem "südlichen" der beiden parallelen Fabrik Gleise geschieht. Aber Wagons müssen bekanntlich verschoben werden. Das geschieht, wie sollte es anders sein, auf das "nördliche" Gleis der Fabrik. Wir wollen ja was zu tun haben!
Entsprechend der Zugbetrieb auch mit anderen Wagons. Das Ziehgleis ist ausgelegt für eine mittlere Rangierlok + entweder, 2 mittlere Wagons, oder einen langen Torpedopfannenwagen. Auf kleinster Schreibtischgrösse also genug Abwechslung zum rangieren. Das Gebäude selbst wäre eine Aufgabe zum selber bauen. Wie wäre es mit einem Schuhkarton für den Anfang?
Ansonsten, diese Gleisplan Spielerei wäre natürlich ebenfalls denkbar für andere "rangierintensive" Industrie-Themen.....

Steigung auf der Modellbahnanlage

Immer ein Thema: Die Steigung. Als akzeptabel für die Modelleisenbahn gelten 3 %, gern auch weniger. Aber oft ist der Platz dafür nicht ausreichend - gerade bei Kleinanlagen so wie hier. Lösung: Auf E-Loks verzichten, oder nur kurze Züge. Hier ist beides angewendet: Die Durchfahrtshöhe der Brücke ist mit knapp 4,5 cm kalkuliert, was völlig reicht, da es keine Oberleitung gibt; und für die obere Ebene sollten es auch nicht mehr als 3 Wagons am Haken sein. Schliesslich will auch dies nur ein Rangierspass sein in Form einer thematischen Kleinanlage, und keine (vorbildgerechte) raumfüllende Grossanlage. Die Steigung ins Obergeschoss beträgt somit etwa 5 %; in Anbetracht des hier zu leistenden "Zugbetriebs" aber akzeptabel.


   
 

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