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Home: Modellbahnanlage Diorama Gleispläne
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Weitere Modellbahn Bilder
Die nächsten Fotos dieser Modellbahnanlage: Es wird ländlich. Den Start macht ein Bauernhof. Dieser ist eine Kitbashing Idee, also das muntere Zusammenbauen von allem, was die Restekiste so hergibt, um dann unter massivem Einsatz von Cutter, Feile und Phantasie ein neues Modell zu bauen:
Winter 2009/10; Spur N
Platziert ist diese Szene eigentlich auf einer ebenen Fläche. Da ich aber nicht ganz auf Gelände modellieren verzichten wollte, bekamen die 2 Leisten, die sich als Versteifung hinten auf der Grundplatte befinden, mit etwas Gips kurzerhand eine zusätzliche "Schräge" anmodelliert. Durch diesen leichten Höhenanstieg derart gestaltet, wirkt die kleine Landstrasse gleich viel lebendiger. Es müssen ja nicht immer Berge sein.
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Felder, Wald und Wiesen
Natürlich - wo ein Bauernhof ist, da können Felder nicht weit sein:
Immer ein wichtiger Punkt: Felder gestalten. In der Realität besteht Landschaft meist aus "kultivierten" Bereichen, warum soll es auf der Modellbahnanlage anders sein. Für die Heu Ernte also ein paar dicke "Uhu-Bahnen" in die Landschaft gezogen; darauf das auch sonst hier für den Gelände Bau verwendete Streumaterial (Marke "Maigrün") aufgebracht; allerdings zusätzlich vermengt mit ein paar abgeschnittenen Borsten eines alten hellen Pinsels - schliesslich ist Heu ja getrocknetes Gras! Das Weizenfeld ist eine Geländematte aus dem Zubehör Handel; ein eingefärbtes Restchen eines alten Teppich oder einer Fussmatte könnte aber ebenfalls funktionieren. Wie auch immer - Bäume dürfen nicht fehlen, also rechts eine kleine Gruppe mit Tannen gepflanzt, und links, passend zum See, ein paar Pappeln. Fertig ist die Feld, Wald und Wiesen Idylle.
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Strassen & Verkehrszeichen auf der Modelleisenbahn
Am Ende der Pappel-Allee endet die 4-spurige Schnellstrasse an einer Kreuzung:
Gut zu sehen: die Verkehrszeichen, sowie die Fahrbahnmarkierungen auf der Strasse. Strassen entstehen bei mir allesamt am Computer, da ich mich mit Grafik und Bildbearbeitung leidlich auskenne. Ein derartiger Strassenbau setzt allerdings etwas Planung voraus, da die einzelnen Strassen-Segmente als Din-A-4 Ausdrucke auf Stoss aneinandergeklebt werden.
Auch wenn für manchen Betrachter auf diesem Foto die Eisenbahn vielleicht "fehlen" mag: ich bin der Meinung, dass eine Modellbahnanlage immer Luft zum Atmen braucht. Das gilt für Grossanlagen genauso wie für Kleinanlagen. Das Verhältnis zwischen Gleisen und dem, was abseits der Strecke passiert, muss stimmen. Viele Anlagen kranken ja vom Konzept her genau an diesem "Spaghetti-Syndrom". Meint: ein Gleisknäuel, bei dem die Atmosphäre, im wahrsten Sinne des Wortes, auf der Strecke bleibt.
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Bild mit Traktor
Bauer Franz mit seinem Traktor ist auch schon wieder unterwegs. Diesmal aber aus der anderen Richtung. Hatte wohl beim Genossenschaftslager zu tun:
Die Figur ist in den Traktor nachträglich reingeklebt. Pimp my Trecker - was muss, das muss, auch auf einer Modelleisenbahn in 1:160. Die Leitpfähle entlang der Strasse sind aus dem Zubehör; die Pfosten der Strassenschilder sind allerdings Eigenbau - meint: Nähnadeln, auf Länge gekappt und mit Colorspray "verdreckt". Für Spur N ergibt dies einen weitaus filigraneren Eindruck. Die Pfosten eines bekannten Herstellers waren mir zu dick.
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Modell Figuren Spur N
Zuhause auf dem Hof hat die Frau vom Franz gerade schwer zu schleppen: Die Milchkannen müssen raus. Opa schleift gerade die Sense - die Wiese hinterm Haus ist fällig. Glücklicherweise gibts auch in Spur N fast alles an Modell-Figuren:
Die kleinen Modellbahn Figuren bringen richtig Leben ins Bild! War da nicht gerade eine Maus unterm Scheunentor? Zu der Kitbashing Idee kam es, weil mir die üblichen Spur N Bauernhof Modelle nicht gefallen haben, es aber unbedingt ein Bauernhaus Typ sein sollte, so wie er hier im süddeutschen (genauer: bayerisch-schwäbischen) Raum anzutreffen ist, Blumen an den Fenstern inklusive. Der Misthaufen entstand aus einem übrig gebliebenen Brückenpfeiler, schräg abgesägt, Moltofill rein, angemalt und ein paar alte Pinselborsten drauf.
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Kitbashing "low budget"
...oder: was es nicht zu kaufen gibt - selber bauen!
Basis war ein "Stadtwohnhaus" Modellbausatz, der bereits eine gewisse regionaltypische Anmutung hatte. Um daraus nun einen Bauernhof zu zaubern, durften Scheunentor und Holzverkleidung nicht fehlen: Also Papier mit braunem Filz angemalt! Die ursprünglichen 3 Geschosse wurden auf 2 Stockwerke reduziert. Für den Holzstapel mussten Zahnstocher herhalten: Erst dunkelbraun anmalen, dann auf Länge abzwacken. Das ergibt sehr realistische hellere "Schnittstellen". Und Vordach? Kuhstall Fenster? Was wäre ich nur ohne meine Gruschtel-Kiste.
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Landschaft, Büsche & Weiher
Auf dem Feld geht unterdessen die Arbeit in der heissen Mittagssonne weiter. Da mag das kühle Nass nebenan auch noch so locken:
Aber wahrscheinlich ist der kleine See sowieso eher ein verschlammter Weiher mit ein paar Fischen drin - der Angler-Steg links am Ufer lässt es vermuten. Hinterm Gebüsch ein Wegkreuz - Kleinidylle auf dem Land! Die Büsche sind das übliche Islandmoos. Allerdings empfiehlt es sich, die Packungen genau anzuschauen. So mancher Busch ist wohl eher für H0 gedacht. Aber nun wirds Zeit, dass der Franz mit seinem Trecker endlich kommt - der Heuwagen ist schon beladen!
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Modellbausatz oder Reste-Recycling?
Da isser ja schon - der Franz:
Weiter gehts mit Modellbau aus der Restekiste - das Gehöft braucht noch Details: Der Güllewagen ist ein Dübel, abgesägt, an den Seiten zugespachtelt, Silberlack drüber, und auf ein Fahrgestell aus der Reste-Schachtel montiert. Der Silo ist ebenfalls Reste-Recycling: ein übriges Teil von einem Betonwerk Modellbausatz, verziert mit einem Plastikspritzling, der mich zu einer "Irgendwie-Silo-Rohr-Leitung" inspirierte. Merke: Bleibt von einem Modellbausatz was übrig - aufbewahren.
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Am Wasserturm
Am Ende der Gitterbogenbrücke die ersten Stadtrand-typischen Ausläufer:
Ob Stadt, Land, oder Gleisanlagen: Auf einer Modelleisenbahnanlage finde ich es wichtig, die verschiedenen Bereiche nicht einfach nur aneinander zu reihen, sondern zu gestalten, d.h. "in Beziehung" zu bringen. Auch als "Spielbahner", und erst recht, wenn wenig Platz ist. Ein Wasserturm, ein Zementwerk sowie einige kleinere Gebäude für Handel und Gewerbe ergeben hier ein kleines Gewerbegebiet und bilden somit den Übergang zwischen dem ländlichen Umland und der dichter bebauten städtischen Kernzone.
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