Modellbahn Elektrik |
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Die Elektrik.... ist für diese rein analoge Modellbahnanlage schnell abgehandelt: Die Stromeinspeisung erfolgt für jeden Stromkreis (= Fahrkreis) an mehreren Stellen; die Litzen sind in den Trafoklemmen einfach zusammengezwirbelt. Modellbahnelektrik für Einsteiger, nicht gerade elegant, aber Löten und Elektronik ist nunmal das, was mich an der Modelleisenbahn am allerwenigsten interessiert. Rechts: Stromanschluss für Minimalisten |
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Modellbahn für Fortgeschrittene: RingleitungElektrotechnik Cracks mögen also angesichts der obigen Verdrahtung bitte 1 Auge zudrücken, aber für meine Ansprüche reichts. Ist die Modellbahn grösser, dann genügt so eine "mini" Sternleitung natürlich nicht. Denn eine Faustregel besagt, dass etwa alle 2 m Streckenlänge ein Stromanschluss für die Gleise vorgesehen werden sollte. Ansonsten kann Spannungsabfall dazu führen, dass Lokomotiven in den Bereichen, wo die Stromversorgung schlechter ist, langsamer fahren. Da empfiehlt sich eine Ringleitung: Diese ist im Kabel Querschnitt etwas grosszügiger dimensioniert und verläuft unter der ganzen Anlage in einem Ring. Von dieser Ringleitung werden dann in entsprechenden Abständen zur Gleiseinspeisung kurze einzelne und dünnere "Stichleitungen" gelegt. |
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GleisanschlussklemmenOb aber nun Ringleitung oder Verkabelung für Anfänger: Strom muss in jedem Fall ans Gleis. Die Einspeisung erfolgte durch 2-polige Anschlussklemmen von Fleischmann, jeweils im Verborgenen, wo sie nicht auffallen. Zwar gibt es auch diese hübschen Wärterbuden mit Klemmen (siehe rechts); selbige ist aber nur zu optischen Zwecken da. Auch die Oberleitung ist nur Fake, also ohne Stromanschluss. |
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Stromanschluss: Hier geht´s nicht ohne LötenGibt es längere sichtbaren Streckenabschnitte, dann ist selber Löten die Option. Da hat wohl jeder seine eigene Methode: entweder direkt von unten ans Gleis Profil, oder Anlöten der Litze an die Gleisverbinder. Löten ist bei Schienen aus Neusilber kein Problem, bei brünierten Schienen, wie z.B. Arnold, ist für die Stromzufuhr ein "Workaround" nötig, etwa blank geschmirgelte Schienenverbinder. |
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Die Modellbahnanlage: Über Fahrabschnitte & Fahrkreise
Wird eine Modellbahnanlage ausschliesslich analog betrieben, so lautet die Überlegung zunächst: Jeder Stromabschnitt hat seine eigene Stromversorgung (= Modellbahntrafo); die Stromabschnitte sind elektrisch voneinander isoliert, und auf jedem Stromabschnitt kann jeweils nur 1 Lokomotive fahren. Stromabschnitte können dabei sein Fahrkreise (= als klassische Variante 2 "parallel" nebeneinander laufende Ovale), oder (Block-) Streckenabschnitte. Obiger Gleisplan folgt ersterem Prinzip. Jeder Fahrkreis hat seinen eigenen Transformator bzw. Fahrregler; Isolierschienenverbinder aus Plastik (beidseitig) sorgen für eine elektrische Trennung an der Stelle, wo sich der Übergang zwischen den beiden Fahrkreisen (= Stromkreise) befindet. Will eine Lokomotive nun von einem Fahrkreis in den anderen wechseln, dann müssen nur beide Trafos in dieselbe Polung gestellt sein (meint: Regler in die entsprechende richtige Richtung), und, nach Möglichkeit, auch die gleiche Geschwindigkeit. So erfolgt die Übergabe einer Lok von einem Trafo auf den anderen.
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Elektrik: Z-SchaltungDie Z-Schaltung ist was für (mehrere) "Zugführer", die mit ihrem Zug verschiedene Streckenabschnitte befahren wollen, ohne dass Trafos "gewechselt" werden müssen. Bei der Z-Schaltung ist die Strecke unterteilt in einzelne Fahrstromabschnitte, die mit einem Schalter (z.B. aus dem Elektronik Zubehör) auf einen Trafo nach Wahl aufgeschaltet werden. Rechts der Schaltplan als vereinfachtes Schema. Eine Schiene ist die gemeinsame Masse. |
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Fahrstrom & Modellbahnsteuerung: Das Prinzip Stopweiche
....ist eine geniale Sache, wer sich nicht mit komplizierter Verkabelung rumplagen will! Kaum zu glauben, dass Stopweichen früher keine Selbstverständlichkeit waren. Heute glücklicherweise Standard, und somit eine bequeme Möglichkeit, Züge zu parken (meint: Lokomotiven stromlos zu stellen). Pfiffige Gleispläne vorausgesetzt, ermöglicht dies auch auf einer analogen Modellbahn Mehrzugbetrieb "Anmutung". Zwar nicht auf einem Fahrkreis i.e.S., aber auf der gesamte Modellbahnanlage, denn selbstverständlich lassen sich per Stoppweiche nicht nur die üblichen Abstellgleise am Bahnhof stromlos schalten, sondern auch komplette (wenn auch nur kürzere) Streckenabschnitte! Also im Prinzip eine einfache Abschaltsteuerung, bei der nur per Weichen kontrolliert wird, welche Streckenabschnitte mit Fahrspannung versorgt werden sollen und welche nicht. Der Stromfluss (= Anschlussgleis) muss dabei immer von der Spitze der Weiche her gedacht werden (= das "eingleisige Ende"). Bei Überholgleisen stets beide Weichen "richtig" stellen - sonst Kurzschluss bei Weichen mit polarisiertem Herzstück.
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Polarität: Zweileitersystem vs. Dreileitersystem
Kehrschleifen sind immer ein Thema. Und ein Nachteil bei 2-Leiter Gleissystemen mit Gleichstrom (wie die üblichen Spur N Gleise). Hier ist immer das eine Gleis der Plus-Pol, und das andere Gleis der Minus-Pol (übrigens auch der Grund, warum die Radsätze von Lokomotiven und Wagons beim Zweileitersystem voneinander elektrisch isoliert sind). Würde eine Kehrschleife oder ein Gleis Dreieck nun "einfach so" zusammengesteckt, dann gäbe das einen Kurzschluss, da sich die Polung ändert.
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Kehrschleife & Strom
Kehrschleifenbetrieb beim Zweileiter System geht also nur mit einer Kehrschleifenschaltung. Wer sich für Elektronik interessiert: Mehr Infos hier.
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